Es gibt viele Ideen, sein eigenes Vermögen zu vermehren. Einige denken, dass sie im Casino am besten ihr Vermögen vermehren können. Schließlich verspricht die Spielbank, dass Teilnehmer Gewinne erzielen können, wenn sie sich anmelden oder ein Casino besuchen. Immer wieder müssen Besucher eines Casinos feststellen, dass nicht sie, sondern die Spielbank gewonnen hat. Warum ist das so?

Der psychologische Vorteil

Im Grunde gibt es zwei Personentypen, die ein Casino online oder real besuchen:
Der erste Personentyp hat so viel Geld, dass dieser Verluste verkraftet. Der zweite Personentyp möchte zwingend Geld gewinnen, weil dieser davon zu wenig hat. Das Risiko ist bei beiden fast identisch mit dem Unterschied, dass Letzterer in finanzielle Schwierigkeiten gerät, wenn kein Geld gewonnen wird. Für das Casino ist das ein psychologischer Vorteil, denn der finanzielle Druck erhöht die Risikobereitschaft. Dadurch generiert die Spielbank einen guten Umsatz.

Der Reiz des großen Gewinns

Wie hält das Casino einen Besucher am Roulette-Tisch oder an einem Slot-Automaten? Dem Gast wird vermittelt, dass der Zufall über Gewinn und Niederlage entscheidet. Das stimmt so nicht. In Automaten ist ein Algorithmus, der den Spielverlauf bestimmt. Dieser ist so programmiert, dass immer wieder kleine Gewinne ermöglicht werden, woraus der Spieler die Hoffnung schöpft, einen hohen Gewinn zu erzielen. „Bald habe ich den Jackpot geknackt, nur noch ein Spiel.“ Ein Gedanke, der vielen Spielern kommt.

Tatsächlich aber dienen die kleinen Gewinne nur dazu, dass ein Gast möglichst viel in den Automatenschlitz einwirft. Dass er lange genug dabeibleibt. Der große Gewinn bleibt in den meisten Fällen aber aus. Nur sehr selten wird ein bestimmter Gewinn freigegeben, der als Jackpot deklariert wird. Damit erwirkt das Casino den Ruf, dass der Hauptgewinn tatsächlich möglich ist.

Casinos sind so nah

Wo ist das nächste Spielcasino vom Wohnort aus gesehen? Weit weg? Eigentlich nicht, es ist sogar sehr nah. Spieler benötigen nur einen Computer oder ein mobiles Endgerät, um an den Spielangeboten eines Online-Casinos teilzunehmen. Dazu muss eine Internetleitung vorhanden sein, denn die Casinos mit Echtgeld funktionieren nur mit einer Online-Verbindung. Spieler können somit zu jeder Uhrzeit am Tag an einem Spiel im Casino teilnehmen.

Das führt bei vielen dazu, dass sie keine ausreichende Distanz zu dem Angebot einhalten können. Der Reiz, zu jeder Tageszeit einen Gewinn zu erzielen, überwiegt bei vielen. Für Casinos ist das ein gutes Geschäft. Per Gesetz wurden die Anbieter dazu gezwungen, ihre Gäste darauf hinzuweisen, dass die Teilnahme Suchtpotenzial hat. Sie müssen außerdem eine Dienststelle nennen, an die sich Personen mit Suchtpotenzial wenden können.

Bewusstsein für Spielsucht stärken

Gelegenheitsgäste, die nur selten die Angebote der Casinos nutzen, haben wenig zu befürchten. Personen, in denen ein größeres Suchtpotenzial schlummert, droht der finanzielle Kollaps. Wer unzureichend selbstdiszipliniert agiert, der droht sich in den Angeboten der Casinos zu verlieren. Angehörige merken oft zu spät, dass jemand im Strudel der Spielsucht gefangen ist. Sie haben bisweilen Probleme, einem Süchtigen Hilfe zu leisten. Deshalb ist der Austausch mit Beratungsstellen sehr wichtig.

Angehörige, die merken, dass ein Verwandter sehr häufig spielt und in finanziellen Engpässen steckt, müssen diesen darauf ansprechen. Hilfreich ist es, den Hausarzt zu kontaktieren. Gemeinsam sollten sie dem Spielsüchtigen Vorschläge unterbreiten, wie er oder sie mit der Situation umgehen muss. Unter keinen Umständen sollten Angehörige ihren Verwandten Geld leihen. Das Geld wird wieder verspielt und die Tilgung der Schuld wird hinfällig.

Online-Casinos in Deutschland

Obwohl sich aus der neuesten Rechtsprechung eine Änderung ergibt, ist nicht abzusehen, inwieweit das die bisherigen Casinos beeinflusst. Bisher war die Teilnahme aus Deutschland an einem Spielcasino online ein Graubereich. Erlaubt ist es nach den Statuten der Europäischen Union, allerdings haften die Teilnehmer selbst bei auftretenden Forderungen gegenüber dem Casino.

Das liegt daran, dass die meisten Casinos online über eine ausländische Lizenz verfügen. Erst ab 2021 können Casinos eine deutsche Lizenz erwerben, die zahlreiche Einschränkungen beinhaltet. So dürfen Spieler im Monat nicht mehr als 1.000 Euro auf das persönliche Konto bei einer Spielbank einzahlen. Ausländische Casinos hingegen kennen oft kein Limit und deshalb ist dort die Gefahr größer zu viel Geld zu verlieren.

Fehlender Support der Online-Casinos

Casinos sind nicht immer in Deutschland ansässig. Wer sich in einem ausländischen Online-Casino registriert, geht einen Vertrag nach den Statuten des Staates ein, in dem das Casino gemeldet ist. Nicht selten handelt es sich dabei um einen Sitz in einer Steueroase. Es ist sehr schwierig, seine Ansprüche durchzusetzen. Hinzu kommt der fehlende deutschsprachige Support vieler Anbieter. Teilnehmer können zwar Kontakt mit dem Kundendienst eines Online-Casinos aufnehmen, müssen aber geduldig sein. Der Kundendienst ist oft nur in Englisch verfügbar. Es handelt sich um ein Call-Center, das mit vielen Unternehmen zusammenarbeitet. Kunden sprechen also nie selbst mit den Betreibern oder Inhabern des Casinos. Zusagen sind nur dann rechtens, wenn sie dokumentiert sind.

Kunden dürfen nicht ohne die Einwilligung des Kundendienstes Gespräche aufnehmen. Deshalb ist es für sie schwierig, einen Sachverhalt nachzuweisen. Kundendienste versprechen zwar, dass jedes Gespräch dokumentiert wird. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Je nach Gesetzeslage und wo der ein Kundendienst ansässig ist, müssen nur bestimmte Gespräche dokumentiert werden. Etwa dann, wenn es zu einer rechtlichen Auseinandersetzung während des Kontaktes mit dem Kunden kommt. Oder ein Vertragsabschluss online oder telefonisch erfolgt.

Vorsicht vor sogenannten Ratgebern

Stellt ein Casino-Gast fest, dass Gewinne kaum möglich sind, sucht er durchaus andere Wege. Dabei treffen Casino-Spieler immer mehr auf Ratgeber, die online irgendwelche Ratschläge zum Thema Casino erteilen. Sie erstellen das Blog, um Kunden mit Informationen zu füttern, die nur sehr wenig Wissenswertes beinhalten. Die Artikel auf solchen Blogs gelten als Animation für Interessenten. Denn sie sollen gar keine Tricks und Tipps erhalten, wie sie im Casino gewinnen können. Vielmehr geht es dem Blogger darum, sein selbst- oder fremdgeschriebenes E-Book zu verkaufen. Das funktioniert in vielen Sparten. Da versprechen einige Blogger, dass Raucher in drei Minuten rauchfrei sind. Wenn sie das E-Book kaufen, das angeblich so viele tolle Tricks enthält, dass Raucher das Rauchen einstellen. Die Masche wird auch mit Casinos angewandt.

Blogger nutzen die Gefühlslage der Casino-Spieler aus. Sie versetzen sich in ihre Lage und erzeugen in den Köpfen der Spieler Stimmen. Die verleiten einen Casino-Spieler das E-Book zu kaufen. Frech ausgedrückt ist das die pure Irreführung. Warum haben Ratgeber es nötig, anderen Geheimnisse zu verraten, um das Casinos-System zu überlisten? Jeder mit einem gesunden Menschenverstand würde keinem einen solchen Ratschlag erteilen. Stattdessen würde jeder selbst mit den Tricks arbeiten, um sein eigenes Vermögen daraus zu erhalten. Denn je weniger Casino-Spieler von den angeblichen Tricks erfahren, desto höher sind die eigenen Gewinne. Ratgeber ist kein eingetragener oder gesetzlich geschützter Beruf. Jeder Mensch darf einem anderen Rat anbieten oder ungefragt Ratschläge erteilen. Es handelt sich also nicht um Fachpersonen, die irgendeinen Bildungsabschluss erzielt haben, der es ihnen erlaubt, ihre Darstellungen als Fakt zu verkaufen.

Casino-Gäste sollten deshalb immer vorsichtig auf solche Angebote reagieren. Am besten ist es, keine E-Books von den Ratgebern zu kaufen, denn sie wissen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht, wo die Lücken im System sind. Sonst würden sie nicht Casino-Spieler für ihre Tricks bezahlen lassen. Des Weiteren müssen Kunden von einem Casino aufpassen, dass sie sich nicht wegen Betrug schuldig machen, wenn sie versuchen mit unlauteren Mitteln das System zu umgehen.

Referal Links der Ratgeber

Wer sich trotz dieses Artikels dazu verleiten lässt, ein E-Book von einem Ratgeber zu erwerben, muss auf die Referal Links achten. Das sind Links, die zu einem bestimmten Online-Casino führen. Das ist vom Ratgeber so gewollt. Hinter den vermeintlichen Tipps und Tricks steckt eine Gewinnmaximierung. Die Ratgeber schicken die Leser bewusst zu einem Casino, über das sie mit jeder Anmeldung eines Neukunden Geld generieren. Die Provision von einem verlinkten Casino ist einem Blogger, der den Ratgeber verkauft, dann sicher, wenn der Neukunde sich beim Online-Casino anmeldet und eine Einzahlung tätigt. Zu erkennen sind die Referal Links in der Linkzeile. Hinter dem Casino-Link folgt eine Nummer. Das ist die Kundennummer des Ratgebers, der so identifiziert wird. Damit weiß das System, wem die Provision gutzuschreiben ist.

Für das Casino ist das ein Gewinn. Sie müssen sich nicht selbst um den Gewinn der Neukunden kümmern. Das übernehmen Affiliate-Partner. Sie bauen Blogseiten auf, indem sie Lockmittel für Casino-Interessenten streuen und dann selbst abkassieren. Die finanzielle Notlage erhöht seit Jahren die Neukundenzahl in den Online-Casinos. Leider ergibt sich daraus ein wesentlicher Personenkreis, der aus einer finanziellen Notlage heraus mittlerweile verschuldet ist.

Mit gesundem Menschenverstand handeln

Große Gewinne erhalten Besucher in einem Casino nur sehr selten. Es fällt unter das Glücksspiel, wenngleich das mit Glück nicht immer etwas zu tun hat. Wer finanziell in einer angespannten Situation lebt, sollte keineswegs ein Casino aufsuchen. Die Gefahr des totalen Verlustes aller finanziellen Mittel ist zu groß. Versprechungen ist nicht sofort zu glauben. Stattdessen sollten Kunden immer mit einer Portion Vorsicht reagieren und immer an ihre eigenen finanziellen Grenzen denken. Der Gewinner ist eindeutig die Spielbank. Denn würden sie regelmäßig so hohe Gewinne ausschütten, wie manche behaupten, würden sie kaum mehr selbst auf dem Markt bestehen.

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